Dienstag, 22. Februar 2011
Ausschnitte aus meinem Buch "Im Widerstreit der Mächte"
Wer ist Gott ?

Wenn man über Gott spricht, sollte man also erst mal über die Bedeutung dieses Wortes nachdenken.
Der Wortstamm von Gott ist sehr alt, nur im germanischen Sprachraum anzutreffen und außerhalb unbekannt. Bezeichnungen sind mittel- und althochdeutsch got, gotisch guþ, englisch god und schwedisch gud.
Für die Herkunft des germanischen Wortes „Gott“ wird davon ausgegangen, daß der Begriff aus dem substantivierten zweiten Partizip des indogermanischen ghuto-m der Verbalwurzel gheu- „(an)rufen“ entstanden ist. Internet: Wikipedia: Stichwort „Gott“.
Die einfachste Definition des Wortes Gott könnte lauten: “Wesen, das angerufen wird“ : dtv- Lexikon F. A. Brockhaus
Gemeint ist natürlich ein in der Regel höheres Wesen, von dessen Existenz und von dessen Einfluß auf das Weltgeschehen man überzeugt ist. In der Regel bedeutet es auch eine Unterwerfung unter den Herrschaftsanspruch dieses Gottes.

Das erste höhere Wesen, daß es verdient angerufen zu werden, ist sicher der Gott der Himmel und Erde geschaffen hat. Man könnte ihn auch als Schöpfergott bezeichnen, den Ursprung aller Dinge:
1Kor 8,5 Und obwohl es solche gibt, die Götter genannt werden, es sei im Himmel oder auf Erden, wie es ja viele Götter und viele Herren gibt,

1Kor 8,6 so haben wir doch nur einen Gott, den Vater, von dem alle Dinge sind und wir zu ihm; und einen Herrn, Jesus Christus, durch den alle Dinge sind und wir durch ihn.

Der Zweite, der als Gott über dieser Welt genannt werden muß, ist der Herr Jesus Christus.
Unsere Schöpfung ist durch seinen Wunsch entstanden: Kol 1,16.
Durch sein Wort ist die Welt entstanden Joh 1,1-3. Im AT ist er, wie noch gezeigt wird, zusammen mit seinem Vater der HERR, der Gott Israels: 1Mo 33,20. Er ist den Menschen seit Erschaffung der Erde immer wieder begegnet: 1 Mo 3;6;12; Nach seinem Hinabkommen auf diese Erde, seinem freiwilligen Tod und seiner Auferstehung ist er von seinem Vater als alleiniger Gott über die ganze Schöpfung gesetzt worden: Hebr 1,6-8. Die Salbung, von der hier die Rede ist, ist eine Übertragung aus dem AT, wo Könige, Priester und Propheten mit Öl in ihr Amt gesalbt wurden. In entsprechender Weise hat Gott der Vater seinen Sohn Jesus Christus schon während seiner irdischen Zeit als prophezeiten König gesalbt Mt 3,16 und nach seiner Auferstehung, als er ihn wieder in die Welt eingeführt hat Hebr 1,6, zum König und Gott über diese Welt gesalbt. Siehe auch: Off 17,14; 19,16.
Dem Sohn ist alles übergeben, sowohl die Herrschaft, als auch das Gericht. Die Herrschaft, um das Geschick dieser Erde nach dem Willen des Vaters zu lenken Mt 28,18 und das Gericht, um über dem Menschen das letztgültige Urteil zu sprechen: Joh 5,27.30.
Dann will er sich dem Vater untertan machen, damit Gott der Vater als einziger Gott über allem und in allen sein wird: 1Kor 15,28.

Seit der Heilige Geist in diese Welt ausgegossen wurde, wird auch er als Gott bezeichnet. Wie und in welcher Form wird im Kapitel: „Gedanken zur Dreieinigkeit“ behandelt.

Die Definition des Wortes Gott ist ursprünglich entstanden, um andere übernatürliche Wesen mit diesem Wort zu beschreiben, die in der Lage waren, daß irdische Leben nach ihrem Willen zu beeinflußen. Auf diese Weise haben Kulturen ganze Götterfamilien erfunden, die natürlich mit dem wahren lebendigen Gott nichts zu tun haben: Apg 17,22. Die Anbetung dieser Götter und die damit verbundenen Opferrieten lassen vielmehr darauf schließen, daß geistige Mächte hinter diesen selbst erdachten Göttern stehen, die sich von ihrem Schöpfer gelöst haben, um eigene Wege mit der Menschheit zu gehen.

Die Bibel spricht im Neuen Testament auch von Satan als dem Gott dieser Welt: 2 Kor 4,4. Siehe auch Hes 28,14.
Auch Menschen werden in der Bibel manchmal als Götter bezeichnet wie z. Bsp. in Ps 82,6.7; Joh 10,34; 2 Mo 7,1.

Wenn in diesem Buch von Gott gesprochen wird, ist hauptsächlich der Schöpfergott gemeint, der diese Bezeichnung verdient wie kein anderer und den Jesus Christus als den allein wahren Gott bezeichnet: Joh 17,3 .



Das Wesen Gottes

Wesen bedeutet laut Definition des Lexikons, die Eigenart oder das Sosein eines Dings: Knaurs Lexikon 1998.

Es geht also um das Besondere einer Sache oder Person.

Was ist nun das Besondere an Gott dem Schöpfer ? Was unterscheidet ihn von den anderen, die laut Definition als Gott bezeichnet werden können?

In der ganzen Welt sind aus vielen Kulturen Götzenbilder hervorgegangen sind, die verehrt und angebetet werden. Manche Menschen haben wahrscheinlich auch Hilfe erfahren von den geistigen Mächten die dahinter stehen. Die sich hier als Gott verehren lassen, haben zum Teil vielleicht noch gute Absichten, lösen aber den Menschen von dem, der eigentlich in der Welt als Gott verehrt werden müsste, weil er der Schöpfer ist.

Deswegen hat Gott dem Volk Israel verboten, sich Götzenbilder zu schaffen, die angebetet werden:
2Mo 20,4 Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was im Wasser unter der Erde ist:
2Mo 20,5 Bete sie nicht an und diene ihnen nicht! ...

Denn Gott ist ein eifernder Gott und will seinen Herrschaftsanspruch mit niemand teilen.

Von seiner eigenen Person hat Gott auch nie geboten ein Bildnis zu entwerfen. Welches Bild würde ihm auch gerecht werden ? Außerdem ist er für das menschliche Auge nicht sichtbar und laut Aussage der Bibel kann und darf ihn zu irdischen Zeiten auch kein menschliches Auge je erblicken: Joh 1,18; 4,24; 2 Mo 33,20.



Gott ist ewig:

Es gibt eigentlich nur einen von dem man sagen kann, daß er weder Ursprung noch Ende hat und das ist der Schöpfergott:
Ps 90,2 Ehe denn die Berge wurden und die Erde und die Welt geschaffen wurden, bist du, Gott, von *Ewigkeit zu Ewigkeit.
*Das Wort Ewigkeit leitet sich aus dem griech. Wort äon ab. Damit sind sehr große Zeiträume gemeint.

Er ist allein unsterblich: 1 Tim 6,16.

Wie lange er vorher Bestand hatte, und wo er herkommt, können wir in der Bibel nicht lesen.
Alle anderen, die auch als Gott bezeichnet werden in dieser Welt, sind Geschöpfe Gottes. Dazu zählen auch der Herr Jesus Christus, der in der Bibel als der Erstgeborene vor aller Schöpfung bezeichnet wird: Kol 1,15. Jetzt werden einige Gemüter aufschreien, aber dies ist eigentlich die naheliegendste Auslegung von Kol 1,15.
Es macht auch keinen Sinn macht zwischen geboren und geschaffen zu unterscheiden, da sich das geboren sein nur bildlich aus unserer Welt übertragen lässt. Es gibt im Himmel keine Geburt, wenn also von Jesus Christus als dem Erstgeborenen die Rede ist, ist doch eigentlich nur der Schöpfungsakt gemeint, mit dem er ins Leben gerufen wurde und daß er Aufgrund seiner Erstgeburt einen höheren Rang besitzt, wie die übrigen Söhne Gottes.

Die Bibel spricht eigentlich nur von einem wahren Gott, von dem alle Dinge sind und das ist der Gott, den auch Jesus Christus als seinen Vater und als wahren Gott bezeichnet hat. Joh 8,54; Joh 17,3. Das spricht nichts gegen seine Göttlichkeit, diese Göttlichkeit wird ihm aber von Gott dem Vater verliehen. Kapitel „Wer ist Gott“. Im AT war er als der Engel des HERRN mit seinem Vater der HERR, also der Gott Israels, im NT ist er noch einmal erhöht worden und gilt nun als der Sohn Gottes und darüber hinaus als Gott dieser Welt: Hebr 1,8. Kapitel „Der Engel des HERRN“ „Jesus Christus“.

Satan ist auch ein Sohn Gottes und zugleich eines seiner Geschöpfe, auch er war mal ein Gott: Hiob 1,6; Hes 28, 14.

Gott hat alle seine Söhne zu bestimmter Zeit zubereitet und sie besitzen alle keine Unsterblichkeit. Das sagt 1Tim 1,16, denn Gott allein besitzt Unsterblichkeit. Das heißt alle Geschöpfe Gottes unterliegen dem Willen Gottes und können, wenn auch zum Teil nur auf sehr lange Sicht von ihm beseitigt werden.

Gott ist unveränderlich:

Jes 41,4 ...Ich bin's, der HERR, der Erste, und bei den Letzten noch derselbe.

Das bezieht sich auf das Wesen Gottes und seine Persönlichkeit. Es bezieht sich vielleicht nicht unbedingt auf die Einstellung die Gott zu den Dingen hat, die er schafft. Denn wenn manchmal in der Bibel davon geschrieben steht, daß Gott etwas bereut, wird er sicher daraus gelernt und daraus seine Konsequenzen gezogen haben: 1 Mo 6,6; 1 Mo 9,11.

Gott ist von großer Kraft und Weisheit:

Hi 36,22 Siehe, Gott ist groß in seiner Kraft; wo ist ein Lehrer, wie er ist?
Hi 12,13 Bei Gott ist Weisheit und Gewalt, sein ist Rat und Verstand.

Seine Kräfte verbrauchen sich nicht:

Jes 40,28 Weißt du nicht? Hast du nicht gehört? Der HERR, der ewige Gott, der die Enden der Erde geschaffen hat, wird nicht müde noch matt,...

Das heißt aber nicht, daß Gott nicht Grenzen hat. Wahrscheinlich hat Gottes Kraft auch räumlich gesehen Grenzen. Es ist unklar, wie sich seine Kraft verteilt. Es wäre z. Bsp. denkbar, daß Gott ein Zentrum seiner Persönlichkeit besitzt und seine Macht und sein Einfluß mit der Entfernung von diesem Zentrum abnimmt.
Sein Wohnort ist der Himmel und dort wird wohl auch normalerweise das Zentrum der Macht Gottes zu vermuten sein: Ps 115,3 ;Ps 150,1.

Aber er ist dort nicht unbeweglich, sondern bewegt sich im Raum. Er kommt und geht, ist nah oder fern um Dinge zu erforschen und seine Pläne umzusetzen: Ps 50,3; Jer 23,23.
Als Israel aus Ägypten auszog, hatte Gott sie begleitet. Machtvoll fuhr er herab auf den Berg Sinai:
2Mo 19,18 Der ganze Berg Sinai aber rauchte, weil der HERR auf den Berg herabfuhr im Feuer; und der Rauch stieg auf wie der Rauch von einem Schmelzofen, und der ganze Berg bebte sehr.

An bestimmten Orten und zu bestimmten Zeiten entfaltet Gott größere Macht als wir es zu anderen Zeiten beobachten können. Das wird daran liegen, daß sich je nach den Absichten Gottes zu verschiedenen Zeiten seine Macht unterschiedlich im Raum verteilt. Wie sich die Machtverteilung Gottes im irdischen Raum verteilt, soll im weiteren Verlauf des Buches weiter untersucht werden. Denn das ist eine Frage, die eng mit der Frage nach dem Leid dieser Welt verknüpft ist.


Die Persönlichkeit Gottes:

Wenn man vom Wesen Gottes spricht, geht es im erweiterten Sinne auch um die Art und Weise, wie er in Erscheinung tritt.

Was macht die Persönlichkeit Gottes aus ? Wie würden wir ihn beschreiben, wenn wir Bekanntschaft mit ihm machen würden ?

In der Bibel sind viele Anhaltspunkte, die die Persönlichkeit Gottes beschreiben:


Gott ist heilig:

Er weist keine Makel oder Fehler auf. Es ist ein Zustand der Reinheit und Unversehrtheit den sich Gott auch von uns Menschen wünscht:
3Mo 19,2 ...Ihr sollt heilig sein, denn ich bin heilig, der HERR, euer Gott.

1Jo 1,5 ...Gott ist Licht, und in ihm ist keine Finsternis.

Das heißt, daß in ihm nichts Böses ist. Gott hat eine ganz bestimmte Vorstellung von Gut und Böse, welche z. Bsp. in den Gesetzen des Mose zum Ausdruck kommt, die sich nie ändert.


Gott ist gerecht und vollkommen in seinem Tun:

5Mo 32,4 Er ist ein Fels. Seine Werke sind vollkommen; denn alles, was er tut, das ist recht. Treu ist Gott und kein Böses an ihm, gerecht und wahrhaftig ist er.

Deswegen muß trotz der Vollkommenheit seiner Werke nicht immer etwas Gutes dabei herauskommen. Denn alle Geschöpfe Gottes haben Vollkommenheit besessen als sie geschaffen wurden, sie besitzen aber Entscheidungsfreiheit. Diese Freiheit haben sie allerdings des öfteren mißbraucht um böse Dinge zu treiben. Von Satan wird zum Beispiel gesagt, daß er ein Abbild der Vollkommenheit war und untadelig in seinem Tun für eine sehr lange Zeit. Hes 28,12-15. Dann hat er seine Freiheit mißbraucht um sich gegen Gott zu wenden und hat eine Menge Schaden angerichtet. Den Menschen hat er dann ebenfalls dazu angestiftet und viele geistige Geschöpfe, die ehemals den Himmel bevölkert haben.


Gott ist fähig zu lieben und zu hassen:

Gott ist in besonderer Weise zur Liebe fähig: 1Jo 4,8. Er ist bestrebt Gutes zu tun. Er ist natürlich in gleicher Weise auch fähig zu hassen: Mal 1,3; Hes 25,14. Gott kann beides zur gleichen Zeit, lieben und hassen. Während er den einen liebt und fördert, haßt und zerschlägt er den anderen. Lange Zeit ist Gott geduldig und gütig auch mit den Undankbaren und Bösen: Lk 6,35. Aber niemand sollte nur mit der Liebe Gottes rechnen. Gott ist auch bereit zu strafen. Wenn nicht in dieser Welt, dann am Ende der Zeiten wenn jedes unbußfertige Geschöpf vor Gottes Gericht erscheinen muß.

Jesus Christus hat uns insbesondere gezeigt, wozu die Liebe Gottes fähig ist. Es ist aufopfernde Hingabe um dem Menschen zu helfen: Joh 15,13.

Angesichts der vielen Worte die in der Bibel über Gott und die Liebe gemacht werden, muß man sich wundern, daß davon nicht allzu viel in dieser Welt zu sehen ist. Auch gläubige Menschen erfahren nicht immer nur Liebe, sondern haben manches Leid auszustehen. Auf die Gründe wird im Kapitel „Die Entstehung des Leids“ eingegangen.


Gott kann traurig sein:

Es steht in der Bibel sehr wenig darüber, eher steht etwas darüber, daß ihn etwas reut. In 1 Mo 6,7 steht geschrieben, daß es ihn reut, daß er den Menschen gemacht hat. In 1 Sam 15,11 steht, daß es ihn reut, daß er Saul zum König gemacht hat. Das spricht auch von einer gewissen Traurigkeit.

Jesus Christus, der ja Gottes Wesen in vollkommener Weise verkörpert hat, war auch manche male traurig, als er als Mensch in unserer Welt war.
Einmal war er traurig über den Tod des Lazarus, vielleicht auch über den Tod im Allgemeinen: Joh 11,33. Der Tod ist eine traurige Angelegenheit, auch wenn man weiß, daß eine Person den Weg in die Ewigkeit antreten wird.
Ein weiteres mal grämte er sich, weil das Volk Israel seine Botschaft nicht aufnehmen wollte und bald die Konsequenzen dafür zu tragen hatte: Lk 19,41-44.


Gott kann zornig sein:

Gott war zornig über sein Volk Israel, daß ihm trotz aller Machtbeweise nicht vertraut hat: Hebr 3,17. Immer wieder war Gott zornig über sein Volk Israel. Er ärgerte sich über die Abgötterei, den Ungehorsam und die Sündhaftigkeit seines Volkes: 2 Mo 32,11; 1 Kö 15,30; Hes 13,13.

Gottes Zorn trifft natürlich nicht nur sein Volk Israel, sondern mit unterschiedlicher Strenge jeden Menschen, der böse Werke tut und ihm nicht gehorsam ist.:

Joh 3,36 Wer an den Sohn glaubt, der hat das ewige Leben. Wer aber dem Sohn nicht gehorsam ist, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt über ihm.


Gott ist barmherzig, gnädig, geduldig und treu:

Als Mose begehrt den HERRN zu schauen und der HERR an ihm vorübergeht ruft er aus:
2Mo 34,6... HERR, HERR, Gott, barmherzig und gnädig und geduldig und von großer Gnade und Treue,...

Kein anderer als Gott bezeichneter Religionsstifter ist bereit Gnade walten zu lassen. Bestenfalls geht es in anderen Religionen noch darum, dem Menschen durch gute Werke und ein vorbildliches Benehmen zu einer höheren Stufe des Seins zu befördern.

Die Barmherzigkeit Gottes steht in der Bibel meistens in dem Zusammenhang unterlassener Strafe.
Gott hat auch ein herzliches Erbarmen mit dem unschuldig leidenden Menschen. Seine Möglichkeiten zu helfen stoßen allerdings in der sichtbaren Welt auf Grenzen. Warum dies so ist, wird in den späteren Kapiteln noch betrachtet.

Wenn Gottes Geduld am Ende ist, wird er zum zornigen Gott. Sein Gerechtigkeitssinn und sein Wunsch Menschen zur Einsicht zu rufen zwingt ihn zu strafen:2 Petr 2,9; Rö 1,18; Joh 3,36.

Denn Gott ist zwar barmherzig, aber er ist auch zornig. Er läßt sich versöhnen, aber er straft auch schrecklich. So groß wie seine Barmherzigkeit ist, so groß ist auch seine Strafe; und er richtet jeden, wie er's verdient.

Alle seine Widersacher wird er am Ende bestrafen und vernichten: Off 19,20; 20,10-15 :
Hebr 10,31 Schrecklich ist's, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen.
Lange Zeit ist Gott geduldig und erträgt das Böse. Dann beginnt er zu strafen, um den Menschen zur Einsicht zu zwingen. Dann lernt der Mensch eine ganz andere Seite Gottes kennen.
In unseren Tagen befinden wir uns in einer Zeit, wo Gottes Geduld am Ende ist. Die bedrohlichen Endzeitworte Jesu und die Offenbarungsworte des Johannes rücken in greifbare Nähe.

Für kritische Anmerkungen: t.weritz@arcor.de

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